VoIP-Software Funktionen

Nicht nur für Windows-, sondern auch für Linux- sowie auch für Handy-Nutzer gibt es sie, die VoIP-Software. Wie man es seit der Erfindung des Telefons gewohnt ist, wird nun virtuell auf dem Bildschirm per Software arrangiert. Man hat ein Tastenfeld zur Verfügung, Rufaktionssymbole (“besetzt”, “Leitung steht”, “wird angewählt”), ein Telefonverzeichnis (das jeweils vom Nutzer erweiterbar ist), kann Konferenzschaltungen aktivieren. Auch ist es möglich SMS zu schreiben, Videotelefonie kann aktiviert werden, man erhält Hinweise auf verpasste Anrufe und kann Anrufbeantworter programmieren und abhören.

Kurz gesagt: VoIP-Software erinnert in ihrer Bedienung an das Konzept eines Mobiltelefons (bei welchem es sich letztlich auch um nichts anderes als einen Computer mit Betriebssystem und Software handelt).

Viele Möglichkeiten

Diese Art von VoIP-Software, welches die Aktivierung und Bedienung von Telefongesprächen über das Internet (oder über Kabel-Leitungen) ermöglicht, ist so nicht allein über die bekannteren Anbieter wie Sipgate oder Skype möglich, sondern auch AGEphone, Mobile, Bitwise, Brosix, Cisco, Clarity Business Client, Coccinella, Cornfed, CounterPath, DingoTel, Ekiga, Express Talk, Eyeball Chat, Gizmo5, Yahoo-Messenger, The Global Exchange, Globe7, Google Talk, Goober Linux, GoSIP, GridIM, Homer, traversal, iCall, ICQ, iChat, Jappin, Linphone, Lotus Sametime, MindSpring, Minisip, Mumble, PhoneGaim, Phoner, OuteCom, Mirial, PeerMe, Python API, KPhone, LinPhone, SmeetX, SoftBX, TelTel, Tivi, Lite, Twinkle, VoipDiscount, vPhone, Zfone, Windows Live Messenger, wixCommunicator, XMeeting, Zfone. Noch viele andere Bezeichnungen verweisen auf VoIP-Software, die auf dem Markt existent ist.

Bei VoIP-Software ist es nicht der Bekanntheitsgrad, nach welchem ein Nutzer diese aussucht. Sondern diese oder ähnliche Fragen stellen sich:

  • Inwiefern passt diese oder jene Software zum vorhandenen Betriebssystem?
  • Entsprechen die Funktionen dieser oder jener Software den Telefongewohnheiten des individuellen Nutzers oder der gesamten Firma?

Ein anderer Aspekt kommt bei Software dieser Art noch zum Tragen: Bestimmte Anbieter (wie Skype z. B.) nutzen ein völlig internes Leitungsnetz, schirmen somit Gespräche von den übrigen Daten im Internet ab. Andere wiederum arbeiten (in denselben Leitungsbereichen) mit unterschiedlichen Verschlüsselungsgraden – die in ihrer Sicherheit (und den Erfahrungsberichten darüber) auf Zielgruppen mit unterschiedlichen Interessen treffen.